Das Ministerium für Industrie treibt die Einführung von Industrie 4.0 in der Fertigung weiter voran, um Produktivität und globale Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Dafür braucht es die Zusammenarbeit mit vielen Akteuren im In- und Ausland.
„Die Zusammenarbeit von Regierung, Privatwirtschaft und Bildungseinrichtungen ist unerlässlich, damit Indonesien im digitalen Zeitalter global bestehen kann“, sagte der Leiter der Behörde für Industriestandardisierung und Dienstleistungspolitik (BSKJI) bei Kemenperin, Andi Rizaldi, am Sonntag (26.1.) in Jakarta.
Der BSKJI-Leiter betonte, die Regierung erkenne zunehmend die Bedeutung von Industrie 4.0, auch für die Fertigung. Daher habe sie verschiedene Initiativen gestartet, darunter „Making Indonesia 4.0“, um die Einführung digitaler Technologien in der Industrie zu beschleunigen.
„Große Herausforderungen bleiben jedoch, etwa die Infrastruktur, die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte und die digitale Kluft in manchen Regionen“, sagte Andi. Um ihnen zu begegnen, hat Kemenperin eine bilaterale Zusammenarbeit mit der Regierung Südkoreas vereinbart, vertreten durch das International Economic Affairs Bureau, Ministry of Economy and Finance (MOEF)
, zur Digitalisierung der Fertigungsindustrie in Indonesien.
Die Zusammenarbeit wurde mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Arrangement (MoA) am 22. Januar 2025 besiegelt. Unterzeichnet haben für Kemenperin der Leiter des Zentrums für die optimale Nutzung von Industrietechnologie und Industriedienstleistungspolitik (POPTIKJI), Priyadi Arie Nugroho, und für das MOEF der Director of Trade Policy Coordination Division, Choi Dong Il.
Der POPTIKJI-Leiter zeigte sich überzeugt, dass das Smart-Factory-Konzept Effizienz und Produktivität steigern, Betriebskosten senken und die Wettbewerbsfähigkeit indonesischer Industrieprodukte auf dem Weltmarkt erhöhen wird.
„Mit der Erfahrung Südkoreas, das bereits erfolgreich ein Smart-Factory-Ökosystem aufgebaut hat, sind wir zuversichtlich, dass diese Zusammenarbeit Inspiration, wertvoller Leitfaden und erster Schritt für einen großen Sprung bei der Transformation der indonesischen Industrie sein wird“, erläuterte er.
Choi Dong Il unterstützte die von Kemenperin für 2025 gewählte Kooperationsinitiative: die Entwicklung von Smart-Factory-Leitlinien zur Digitalisierung der indonesischen Fertigung. Das Projekt soll die Wettbewerbsfähigkeit der Branche steigern und die Zusammenarbeit südkoreanischer und indonesischer Unternehmen bei Partnerschaften auf dem Weltmarkt fördern.
„Wir hoffen, dass künftig weitere gute Projekte dieser Art entstehen und handelsbezogene Wirtschaftskooperationen den Handelsbeziehungen zwischen Korea und Indonesien immer wieder neuen Schwung verleihen“, sagte er.
Die Direktorin für internationalen Industriezugang (AII) in der Generaldirektion KPAII, Dewi Muliana, sagte, die bilaterale Zusammenarbeit sei Ausdruck der aktiven Rolle der Direktion AII als Koordinatorin technischer Industriekooperationen mit strategischen Partnern. Ziele seien unter anderem mehr Wettbewerbsfähigkeit, Exporte, Inlandsinvestitionen und Beteiligung an globalen Lieferketten.
„Die Zusammenarbeit mit Südkorea, angestoßen durch den POPTIKJI-Vorschlag The Digitalization of the Manufacturing Industry in Indonesia, soll mit Leitlinien für Smart Factories die digitale Transformation der indonesischen Fertigung beschleunigen und so Produktivität und Effizienz steigern“, sagte Dewi.
Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Industrie der Republik Indonesien
