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Ministerium für Industrie fördert Wasserstoff beim Ausbau erneuerbarer Energien

Ministerium für Industrie fördert Wasserstoff beim Ausbau erneuerbarer Energien

Angesichts der Energiekrise in mehreren Ländern fördert das Ministerium für Industrie kohlenstofffreie Alternativen, die fossile Brennstoffe im Inland ersetzen. Das unterstützt auch Indonesiens Ziele, die Treibhausgasemissionen bis 2030 zu senken und bis 2060 Netto-Null (NZE) zu erreichen.

Eine solche Energiequelle ist Wasserstoff. Als umweltfreundlicher, vielseitiger chemischer Energieträger kann er in Verkehr, Stromerzeugung, Heizung, Energiespeicherung und als Industrierohstoff eingesetzt werden.

„In Indonesien wird Wasserstoff derzeit vor allem in Düngemittel-, Petrochemie- und Raffinerieindustrie genutzt und überwiegend aus Erdgas gewonnen“, sagte die kommissarische Generaldirektorin für Chemie-, Pharma- und Textilindustrie, Reni Yanita, am Donnerstag (15.8.) bei der Eröffnung einer Fokusgruppen-Diskussion (FGD) zu Wasserstoff als Handelsgut in Jakarta.

Zudem kann Wasserstoff in Indonesien erneuerbare Energien unterstützen, den Klimawandel abmildern, neue Energiemärkte schaffen und eine Alternative zur aktuellen Energielage bieten.

Reni räumte jedoch ein, dass die Technik zur Herstellung kohlenstoffarmen Wasserstoffs noch neu und teuer sei. Um sie zu fördern und Indonesiens THG-Ziele zu erreichen, müsse die Regierung rasch strategische Schritte ergreifen, um das Potenzial erneuerbarer Ressourcen auszuschöpfen, auch durch den Aufbau einer Wasserstoffindustrie.

Die Generaldirektion für Chemie-, Pharma- und Textilindustrie veranstaltete die FGD am Donnerstag (15.8.), um die Nutzung von Wasserstoff für alternative Energien bekannt zu machen. Teilgenommen haben das Koordinierende Ministerium für Maritimes und Investitionen, das Koordinierende Wirtschaftsministerium, das Finanzministerium, das Investitionsministerium/BKPM, das Energieministerium, das Statistikamt BPS, die Nationale Agentur für Forschung und Innovation sowie Industrieverbände und Unternehmen.

„Es gibt bereits eine Wasserstoffindustrie im Land, die der passenden Klassifikation (KBLI) zugeordnet ist, nämlich KBLI 20112 – Anorganische Grundchemie, Industriegase. Die Geschäftsgenehmigung für KBLI 20112 liegt beim Ministerium für Industrie“, sagte Reni.

Die Regierungsverordnung Nr. 5 von 2021 über risikobasierte Geschäftsgenehmigungen stuft KBLI 20112 nach Risikograd ein. Die Anforderungen sind in dieser Verordnung und in der Ministerialverordnung Nr. 9 von 2021 über Standards für Geschäftstätigkeiten und Produkte bei risikobasierten Genehmigungen in der Industrie festgelegt.

Daher ermutige die Regierung die Industrie, kohlenstoffarmen Wasserstoff mit Energie und Rohstoffen aus erneuerbaren Quellen herzustellen, sagte Reni. „Kohlenstoffarmer Wasserstoff hat dieselbe Zusammensetzung wie herkömmlicher. Das Ministerium setzt sich daher dafür ein, ihn weiter unter KBLI 20112 zu führen, um Investitionen und Geschäftstätigkeit im Sinne der Regierungsverordnung Nr. 5 von 2021 zu erleichtern“, erläuterte sie.

Die Regierungsverordnung Nr. 5 von 2021 verpflichtet die Regierung, der Industrie die Geschäftstätigkeit zu erleichtern. „Wir hoffen, dass die Vorschriften aller Ministerien vereinfacht werden, um Investitionen zu erleichtern und sicherzustellen, dass Unternehmen von Investitionen in Indonesien profitieren. Wasserstoff als strategisches Industrieprodukt soll zudem die Dekarbonisierung unterstützen und ein gutes Umfeld für ein nationales Wasserstoff-Ökosystem schaffen“, schloss sie.

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Industrie der Republik Indonesien

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