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Aufschwung im Kunsthandwerk kann die Volkswirtschaft ankurbeln

Aufschwung im Kunsthandwerk kann die Volkswirtschaft ankurbeln

Das Ministerium für Industrie (Kemenperin) ist zuversichtlich, dass verschiedene Teilbranchen, auch das Kunsthandwerk, die Wirtschaft kräftig wachsen lassen. Das Potenzial des heimischen Kunsthandwerks gilt in Produktion und Absatz als groß, da Indonesien viele Handwerksregionen hat.

„Die Geschäftschancen für Kunsthandwerk in Indonesien sind enorm, zumal das Land reich an natürlichen Ressourcen ist, die sich zu einzigartigen, kulturell wertvollen Produkten verarbeiten lassen“, sagte die Generaldirektorin für IKMA, Reni Yanita, am Donnerstag (14.9.) in Jakarta.

2022 erreichten die Exporte von Kunsthandwerk 949 Mio. USD, nach 916 Mio. USD im Jahr 2021. Indonesiens Anteil am Weltmarkt liegt bei rund 2,5 %.

„Das Kunsthandwerk hat die Pandemie überstanden, weil es mehr auf Können und Innovation als auf viel Kapital setzt. Immer mehr junge Menschen schaffen hochwertige Produkte mit Design, Innovation und lokaler Tradition, die den Export und die Volkswirtschaft voranbringen können“, fuhr Reni fort.

„Mit der wirtschaftlichen Erholung nach der Pandemie und wieder mehr in- und ausländischen Touristen hoffen wir, dass Handwerker in den Regionen, besonders in Tourismusgebieten, ihre Geschäfte wieder ausbauen können“, ergänzte sie.

Zur Förderung des Kunsthandwerks betreibt die Generaldirektion IKMA regelmäßig Programme zur Entwicklung von KMU-Zentren, zur Gründungsförderung, technische Schulungen, den Wettbewerb Indonesia Fashion and Craft Awards, Business-Inkubation und Hilfen bei der Modernisierung von Maschinen. „Wir unterstützen KMU auch bei nationalen und internationalen Messen und öffnen Zugang zu B2B-Partnerschaften“, sagte sie.

Vom 13. bis 17. September 2023 unterstützte die Generaldirektion IKMA zehn Handwerks- und Mode-KMU bei der Teilnahme an der Kriyanusa 2023 im Jakarta Convention Center. Alle zehn waren zuvor von der Generaldirektion oder dem Nationalen Handwerksrat (Dekranas) begleitet worden.

Zu den zehn Marken gehören Milinge Bags aus Surakarta, der Schmuckhersteller Griya 99 Permata, Teilnehmer am Programm Aku Siap Ekspor, und Menday Craft, ein OVOP-KMU für Flechtarbeiten. Ebenfalls dabei waren Mitra Wastra Nusantara und Wastraloka mit Handwerk in Kombination mit Wastra.

Weitere KMU sind Kirana Cipta Lestari, Ayumu Gendout’s (betreut vom Bali Creative Industry Center, BCIC), Kanantra mit Lampen aus Recyclingholz, Mahagony Citra Selaras mit Wohndekor und Orange Kriya mit Wastra-Produkten.

Die sechste Kriyanusa stand unter dem Motto „Exzellentes Handwerk, fortschrittliches Indonesien“ und dem Slogan „Liebe zum Handwerk, Stolz auf Made in Indonesia“. Neben 280 ausstellenden KMU bzw. Marken gab es Talkshows zu „Exportgeschäft für KKMU – einfach und sicher starten“ und „Wertschöpfung bei Handwerksprodukten von KMU unter dem Schutz der Handelsministerverordnung Nr. 50/2020“, eine Vorführung der Gedogan-Weberei aus Bira, Regierungsbezirk Bulukumba, Süd-Sulawesi, Modenschauen sowie Mitmachangebote mit Plastikmüll, Altstoffen und Keramikmalerei.

Reni, zugleich Generalsekretärin von Dekranas, bezeichnete die Kriyanusa als gemeinsame Strategie von Dekranas, Zentral- und Regionalregierungen und Unternehmen, um die Vielfalt indonesischen Kunsthandwerks zu bewahren, zu entwickeln und zu fördern. „Hier können Handwerker aus ganz Indonesien Sammlern und Kunden ihre besten Produkte zeigen und so die Wirtschaft in den Regionen und im ganzen Land beleben“, sagte sie.

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Industrie der Republik Indonesien

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